PHOS4green vorgestellt zur DWA-Tagung 2019 in Weimar

Der DWA-Fachausschuss KEK-3 für „Thermische Klärschlammbehandlung“ befasst sich mit den Erfahrungen und Entwicklungen der thermischen Klärschlammbehandlung in Anlagen zur Mono- und Mitverbrennung und der Verwertung oder Beseitigung der anfallenden Aschen.
Im Rahmen der Tagung des Fachausschusses am 03. April 2019 in Weimar präsentierte Jan Kirchhof, Senior Sales Manager Process & Plant Engineering, Glatt Ingenieurtechnik GmbH, PHOS4green als innovative Lösung zur Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlammasche und deren rückstandsfreie Überführung in gebrauchsfertige Phosphat-Standarddünger.

Treffen Sie die Glatt PHOS4green Experten auf der POWTECH 2019 Halle 3 / 3-249

Glatt Ingenieurtechnik stellt auf der POWTECH ein marktreifes Verfahren vor, das die gesetzliche Verpflichtung der deutschen Entsorgungsunternehmen zur Phosphorrückgewinnung erfüllt. Im ersten Schritt des zweistufigen „PHOS4green“-Verfahrens wird aus der phosphathaltigen Asche, einer Säure und – je nach Zielsetzung – weiteren Komponenten eine Suspension hergestellt. Die Suspension wird dann in der Wirbelschicht sprühgranuliert. So entsteht ein pflanzen- und bodenverfügbares Düngergranulat, das nach Erreichen der gewünschten Korngröße direkt ausgetragen, abgefüllt und abgegeben werden kann.

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Formulieren für den Erfolg – Wirbelschichtanlagen als Schlüssel für die Produktion von Spezialdüngern

Von der Verbesserung der Haltbarkeit und Fließfähigkeit durch Staubreduzierung bis hin zu einem ausgeprägten Depoteffekt oder einer gezielten Nährstoffversorgung durch bessere Wirkstoffverteilung kann die Wirbelschichttechnologie viele Vorteile bieten. Die Form und Größe der Düngergranulate kann in einem definierten Bereich bestimmt werden. Die Menge der an den Boden abgegebenen Düngerkomponenten kann optimal angepasst werden, und es können deutlich höhere Produktqualitäten erzielt werden. Auch die Löslichkeit und der Schutz vor äußeren Einflüssen können deutlich verbessert werden. (Fachbeitrag in englischer Sprache)

Heißes Eintopfverfahren – Hochtemperaturwirbelschicht zur simultanen Partikelformulierung und -funktionalisierung

Die Anforderungen an die Hochleistungsmaterialien der Zukunft stellen Produktentwickler vor neue Herausforderungen: Innovative Anwendungen erfordern immer komplexere Materialien, ihre gewünschten Eigenschaften lassen sich jedoch bislang nur in kostenintensiven Mehrschrittprozessen erzielen. Die Prozesstemperatur spielt dabei eine Schlüsselrolle. Der Anlagenbauer Glatt überwindet mit Hochtemperaturwirbelschichtanlagen bislang geltende Temperaturlimits und ermöglicht die Erzeugung von Katalysatormaterialien in einem einstufigen Verfahren.

Partikel im Zwiebellook – Trocknung von Flüssigkeiten durch Wirbelschicht-Sprühgranulation

Sollen flüssige Ausgangsprodukte in Schüttgüter überführt werden, wird sowohl das Verfahren der Sprühtrocknung als auch der Wirbelschicht-Sprühgranulation genutzt. Die Wahl der Technologie hängt davon ab, welche Partikeleigenschaften eingestellt werden müssen, um spezifische Anwendungen zu ermöglichen, erklärt Katja Oppermann von Glatt Process Technology Food, Feed & Fine Chemicals.

Glatt Ingenieurtechnik GmbH gehört zu den 150 innovativsten Unternehmen Ostdeutschlands

In seiner aktuellen Ausgabe stellt das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin WIRTSCHAFT+MARKT 150 der innovativsten ostdeutschen Unternehmen aus sieben Branchen vor. Dazu zählen der Maschinenbau, der Bereich Mobilität, die IT- und Digitalwirtschaft, die Energie- und Umwelttechnik, die Gesundheitswirtschaft, die Chemie- und Kunststoffindustrie sowie die Ernährungs- und Agrarwirtschaft.