PHOS4green – so funktioniert die Phosphorrückgewinnung

Wie das zweistufige, rückstandsfreie Verfahren PHOS4green aus Klärschlammasche gebrauchsfertigen und phosphorhaltigen Dünger macht.


Stabile Prozessführung

 durch Trennung der Verfahrensschritte Reaktion und Granulation


Rezeptursteuerung

Suspension aus Asche, Säuren + optional weitere Nährstoffkomponenten


Suspension batch by batch

Unterschiedliche Reaktionskinetik je Rezeptur und Rohstoffzusammensetzung


Effektivität

Gewährleistung von maximaler Oberflächenzugänglichkeit für die Reaktion


Homogener Flüssigansatz

Alle Komponenten feindispers und homogen verteilt


In einem Schritt

konvektive Trocknung mit gleichzeitiger Formgebung


Flexibel und teillastfähig

Anpassbare Trocknungskapazität bei konstanten Granulationsbedingungen


Keine Sonderwerkstoffe

»Trockene« Prozessführung ohne Korrosion und Kontakt von freier Säure mit Bauteilen


Effizienz

Moderate Prozesstemperaturen,
geringe Ablufttemperaturen,
wenig mechanischer Stress


Stabile Rohstoffzuführung 

Suspension ist besser dosierbar als Filter-, Zentrifugenkuchen, Nassgranulat, Extrudat, u. a.


Schnelle Produktwechsel

Sichere Rohstoffzuführung per Sprühsystem garantiert leichte Reinigbarkeit der Anlage


Schwermetall-Abreicherung

 Schadstoffgehalt liegt deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten

Einfache, flexible und stabile Prozessführung durch Trennung der Verfahrensschritte

Die Suspensionsherstellung und damit die Reaktion der Phosphatumwandlung zwischen phosphathaltigem Sekundärrohstoff und Mineralsäure sind in diesem Verfahren vom Granulationsprozess getrennt. Dadurch werden die Rohstoffkomponenten homogenisiert. Für die Umwandlungsreaktion wird aus der phosphathaltigen Asche mithilfe einer Säure eine Suspension hergestellt, in der die festen Partikel verteilt sind. Ziel ist, die aschebasierten Nährstoffe pflanzenverfügbar zu machen. Angepasst an die verfügbaren Rohstoffe wird die Suspension für das gewünschte Düngerprodukt erzeugt.

Je nach Anwendungsziel werden Wasser und weitere feste oder flüssige Nährstoffkomponenten, auch zusätzliche Phosphatquellen, zugesetzt. Der Verfahrensschritt über die Suspension ermöglicht es zudem, Klebeneigung und die exotherme Reaktion besser zu kontrollieren und zu steuern. Die beim direkten Zusammenführen der phosphathaltigen Aschen und der Mineralsäure zum Teil spontan und heftig ablaufende hochenergetische Reaktion wird kontrollierbar und steuerbar. Die freie Säure wird bereits in der Suspension weitgehend umgesetzt, wodurch Korrosion an Anlagenteilen wirksam unterbunden wird.